Vaishavi's Geschichten
Wir haben uns gefragt, wie wir Euch Vaishavi und die Rasse Akita am besten beschreiben können. Es gibt so vieles zu erzählen!
Hier findet Ihr eine kleine Ansammlung von Alltagsgeschichten. Insgesamt bekommt Ihr dadurch einen Eindruck über das Wesen und den Charakter der Akita Inus ...
Heute ist der 16. Tag der Läufigkeit. Laut Lehrbuch (welches war das nochmal?) ist die Hündin zwischen dem 9. und 12. Tag fruchtbar. Soviel zur Theorie...
Miki hat immer noch kein großes Interesse. Vaishavi bemüht sich sehr um seine Gunst, aber er wirkt meist etwas genervt und will eigentlich immer nur ins warme Haus zurück (vor allem, wenn wir nicht beide mit im Garten sind - ob zum Rudel-Zusammenhalten oder weil evt. doch etwas zum Essen abfallen könnte, wissen wir nicht, die Kälte ist sicher keine Ausrede für ihn). Sie zeigt immer wieder Liebesbeweise, wie Ohren knabbern, wegschubsen oder Aufreiten. Ab und zu lässt er sich dann sogar herab und nimmt die Anstrengung auf sich, um sie halbherzig zu besteigen. Nach zwei, drei Versuchen bricht er aber wieder ab und schleicht wieder vondannen.

Beim Spaziergang markierten sie wie gewohnt um die Wette. Wir waren noch nie so langsam unterwegs... wenn man jeden (wirklich jeden!) Baum doppelt markieren muss, kommt man einfach kaum von der Stelle.
Leicht verzweifelt haben wir am Nachmittag dann wiedermal den allwissenden Opa angerufen. Der sagt zwar, dass er das selbst sehen muss, um das richtig beurteilen zu können, aber dass es sehr wahrscheinlich ist, dass sie immer noch nicht so weit ist. Von Tage zählen hält er jedenfalls nichts.
Dafür spricht, dass Miki immer noch an ihr interessiert ist und ständig an ihr und ihrem Urin riecht. Sieht wirklich so aus, als ob er exakt den richtigen Moment abwarten will, um das ideale Fortpflanzungsergebnis zu erreichen. Nachdem er offenbar mitbekommt, dass er so lange bei uns bleiben kann, hat er auch überhaupt keinen Druck dabei.
Schade nur, dass wir keine so gute Nase haben und auch kein ungetrübtes Vertrauen zu seiner Einschätzung. So stehen wir jede Stunde für einige Zeit im eiskalten schneebedeckten Garten, um ihm eine Chance zu geben und hoffen auf eine baldige Entscheidung. Zu groß ist die Angst, nach so langer Vorbereitungszeit den idealen Zeitpunkt doch zu vermasseln.
Nachdem wir gehört haben, dass Vaishavis Mutter Shiba beim letzten Wurf erst am 20. Läufigkeitstag gedeckt wurde, hat sie das ja vielleicht weitervererbt. Aber die schleichende Depression erhält von Stunde zu Stunde mehr Nahrung.

Positiv ist jedoch, dass sich unsere Katzen immer mehr an Miki gewöhnt haben. Aquinnha hat ihn ja schon sehr bald als temporären Mitbewohner akzeptiert und hatte kein großes Problem mit seiner Anwesenheit. Ishani hat sich aber bisher kaum blicken lassen. Das ist in den letzten Tagen aber zunehmend besser geworden und v.a. zu Futterzeiten kommt sie wieder zu uns und fordert wie gewohnt die Mahlzeit ein.
Jedenfalls ist auch der Valentinstag ohne großartige Liebesbeweise seinerseits zu Ende gegangen. Das Warten geht weiter.

Naja, morgen ist auch noch ein Tag ...


