Vaishavi's Geschichten

Wir haben uns gefragt, wie wir Euch Vaishavi und die Rasse Akita am besten beschreiben können. Es gibt so vieles zu erzählen!

Hier findet Ihr eine kleine Ansammlung von Alltagsgeschichten. Insgesamt bekommt Ihr dadurch einen Eindruck über das Wesen und den Charakter der Akita Inus ...

Vaishavi's Blog
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Frühlingsgefühle

Der Morgen startete seit längerem wieder einmal mit einer ruppigen Begrüßung. Wenn wir nicht dazwischen gegangen wären, hätte das Ganze wohl in einem handfesten Streit geendet. Vaishavi hat den Morgenmuffel raushängen lassen - die überschwängliche Begrüßung von Miki ist aber auch etwas gewöhnungsbedürftig.

Zum Glück hat sich ihre schlechte Laune aber gleich wieder gelegt und wir begaben uns wieder einmal in die Kälte hinaus. Heute wurden wir zumindest das erste Mal seit Beginn der Deckversuche mit leichten Plusgraden belohnt. Miki war das aber auch egal. Obwohl wir beide draußen standen, wollte er trotzdem gleich wieder hinein. Schließlich weiß er ja, dass er in der Früh Futter bekommt. Er zeigte uns einmal mehr, dass er auf nüchternen Magen nicht im Traum daran denkt, sportliche Höchstleistungen zu erbringen.

Nach dem Frühstück sahen wir dann so viel Interaktion wie schon lange nicht mehr. Zum ersten Mal hat sogar er sie zum Spielen aufgefordert. Er rollte sich am Boden und sprang vor ihr herum. Das Ganze hat dann auch in einem längeren Vorspiel resultiert. Wirklich passiert ist aber letztendlich wieder nichts.

Insgesamt waren sie aber den ganzen Tag über doch deutlich aktiver als die letzten Tage. Wir hoffen darauf, dass es nicht an den (im Vergleich zu den letzten Wochen) fast schon frühlingshaften 3 Grad liegt sondern daran, dass er doch endlich gebührendes Interesse zeigt.

Auch Vaishavi hat das sichtlich motiviert. Sie forderte ihn deutlich mehr auf, wollte auch mit uns spielen und verbrachte deutlich mehr Zeit draussen. Dem armen Miki war das dann teilweise wieder zu viel und so suchte er desöfteren Schutz bei uns oder im Haus.

Weil wir gerade von uns reden und sich ansonsten eh nicht viel mehr tut ...

... könnten wir ja einmal kurz beschreiben, wie sich unser Alltag so gestaltet.

Zu allererst ist mal zu sagen, dass wir seit Freitag eigentlich kaum eine andere Aufgabe haben, als die optimalen Voraussetzungen (zumindest laut unserem Verständnis - Miki sieht das vielleicht anders) für den Deckakt zu schaffen. Daran, einem geregelten Job nachzugehen ist dabei nicht zu denken.

Dafür verbringen wir praktisch den ganzen Tag in Skiunterwäsche und Thermohosen. Madame hat sich für ihre Läufigkeit die kälteste Zeit des Jahres ausgesucht, wir hatten fast jeden Tag unter minus 10 Grad. So ausgestattet stehen wir insgesamt einige Stunden im Outdoor-Tiefkühlfach. Jegliche Versuche sich im Warmen hinter den Vorhängen zu verstecken, sind kläglich gescheitert. Die Wuffis wollen einfach nicht alleine draussen bleiben. So bleibt nicht anderes übrig, als jede Stunde mal mit ihnen rauszugehen, um dann in der Gegend herumzustehen um wiederum ihnen beim Herumstehen zuzusehen. Ob Tag oder Nacht, Sonne oder Schneesturm ist dabei egal - man muss Opfer bringen.


Um ein bisschen ihren Spieltrieb zu fördern, hüpft man dann auch schon mal wie ein Hampelmann herum, wirft Schneebälle oder übt sich in Sirenen-Gesängen. Wenn all das dann die geplante erotisierende Wirkung auslöst und das vermeintliche Liebespaar ihr Vorspielritual beginnen, weiß man dann nie, ob man so tun soll als ginge es einen gar nicht an oder sie mit lobenden Worten weiter ermuntern soll.


So oder so, nichts von alledem hilft - zumindest bis jetzt.

Naja, morgen ist auch noch ein Tag ...

Erstellt von: Thomas Tonnhofer am 15.02.2012 00:00 Kategorie:Wurfplanung - Deckakt Kommentar hinzufügen
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