Rassebeschreibung

Die exakte Rassebeschreibung des Akita (vormals Akita Inu oder großer japanischer Hund) ist nur ein Aspekt dieser bei uns seltenen Hunderasse.

Wir wollen uns aber mehr auf die Alltags-Aspekte konzentrieren.

Wenn man über Akita Inus nachliest, stößt man bald auf den Spruch "Einmal Akita - immer Akita" oder "Einmal Akita - nie wieder Akita". Das ist ohneweiters berechtigt, weil man die Charaktereigenschaften entweder mag oder nicht.

Wir sagen immer "Ein Akita ist die Katze unter den Hunden". Es gibt wohl selten eine so sture und eigenwillige Hunderasse. Wer einen Hund sucht, der auf den kleinsten Schnipper auf den Hinterpfoten balanciert und nach dem 50. Mal Balli holen immer noch freudig hechelnd wiederkommt, ist beim Akita definitiv falsch.

In seinem Heimatland Japan ist der Akita vor allem für seine Treue bekannt.

Manche Akitas jagen gerne und bei Begegnungen mit fremden Hunden sollte man immer wachsam sein, denn Akitas sind im Allgemeinen dominante Wesen, die Konflikten nicht aus dem Weg gehen.

Akitas sind bei weitem nicht so bestechlich wie andere Hunde. Die Leckerlie-Masche wirkt nur bedingt, wenn er gerade nicht will, dann will er nicht.

Die bedingungslose Liebe und Unterwerfung muss man sich erst erarbeiten. Der Akita ist ein eigenständiger Hund, der auch länger alleine bleiben kann ohne Existenzängste zu bekommen. Die anschließende Begrüßung erfolgt dann oft nach dem Motto "Ah, Du bist wieder da...". Doch es gibt auch genügend Momente, wo er gerne spielt und gekuschelt wird.

Aber gerade diese Eigenheiten machen einen Akita so besonders. Man verdient sich gerne seine Liebe, ist über ein "Sitz" und "Platz", das bereits nach dem 2. Mal durchgeführt wird begeistert und hat einen liebevollen Freund für's Leben.